Früher™ gab es die "teuren" Filme mit denen 12, 24 oder 36 Bilder geknipst werden konnten. Und das Ergebnis konnte nicht sofort angeguckt werden; der Film hatte erst entwickelt zu werden. Das konnte eine Woche dauern, bis die Bilder vom Fotolabor zurück waren. Meist war ein 12'er Film im Fotoapparat, so dass nur wirklich "wichtige" Sachen fotografiert wurden. Es wurde "sparsam" mit den noch zur Verfügung stehenden Bildern umgegangen.
Heutzutage passen auf ein Smartphone bis zu 100.000 Bilder. Von den meisten Motiven werden schnell hintereinander zwei, drei Bilder geknipst. UND: sie können unmittelbar nach dem knipsen auf den Bildschirmen der Telefone/Fotoapparaten angeguckt/kontrolliert werden.
Da habe ich so bei mir gedacht, ob heutzutage an einem Tag eine einzelne Person mehr Bilder macht, als damals alle Helgoland-Gäste zusammen? Es hatte nicht längst jeder einen Fotoapparat. Und wer hat alles ein Smartphone?
Werden so weltweit täglich Milliarden (1.000.000.000) Bilder gemacht, die "nichts geworden" sind? Und welches Bild ist das beste?
Unter welche Rubrik sollen die Bilder fallen? Naturfotografie oder Industriefotografie? Und dass das dritte Bild einen Tag nach den beiden ersten Bildern geknipst wurde, springt auch nicht sofort ins Auge. Und welches Bild gefällt am besten? Die Qual der Wahl!
Jedes Bild hat seinen eigenen Reiz.
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Von
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