| Sonnenaufgang: | 05:14 | MESZ |
| Sonnenuntergang: | 21:55 | MESZ |
| Tageslänge: | 16 | Stunden | 41 | Minute(n) |
Wie aus einem Gruselfilm
Zur Zeit sind gerade viele Kohlweißling-Raupen zu sehen; überwiegend am Klippenkohl. Das vermehrte Vorkommen dieser Raupen nutzen Schlupfwespen, um mit ihrem Legestachel ihre Eier direkt in den Körper der Raupen zu legen. Die Eier wachsen in den Raupen einige Zeit heran und bohren sich dann von innen durch die Haut der Raupen und bleiben dann an den Pflanzenteilen kleben. Das sind Parasiten. Die Raupen sind dann förmlich von den Larven der Schlupfwespen "übernommen". Durch chemische Prozesse veranlasen sie die Raupen, gleich nachdem die Eier auf den Blattteilen liegen, diese einzuspinnen.
Genau genommen ist es nicht wie aus einem Gruselfilm, sondern die Gruselfilmer haben das wohl eher von der Natur übernommen und da Schocker von gedreht.
Das gelbe sind die Larven der Schlupfwespen und bei genauer Betrachtung des Bilds kann gesehen werden, dass das Gelege schon eingesponnen wird. Die Schlupfwespen stechen nicht und zählen zu den Nützlingen. Gleich nachdem die Wespen geschlüpft sind, suchen sie nach Motteneiern, Mauszünslern und sowas. Da legen sie dann wiederum ihre Eier ab, was zur Folge hat, dass diese Schädlinge sich nicht fortpflanzen können, da sie voller Parasiten sind. Deswegen werden die Schlupfwespen auch gezüchtet, damit sie gezielt als natürlicher Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden können.
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Von www.Der-Mond.de
Alle Bilder und Text, sofern nicht anders erwähnt: © Thorsten Falke, Leuchtturmstraße 737, 27498 Helgoland, Emailadresse:
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